Herzlich willkommen!

Sonntags um 11...

Die Pandemie-Entwicklung macht auch uns große Sorgen und wir möchten weiterhin Gottesdienste anbieten können, ohne die Besucherinnen und Besucher zu gefährden.

virusDaher wenden wir für den Besuch unserer Kirche die 3G-Regel an, das bedeutet, dass nur Einlass findet, wer geimpft oder genesen ist oder einen aktuellen Test vorweisen kann. Im Kirchenraum achten Sie bitte auf 1,5 m Abstand und auf die Maskenpflicht.

Ihre Kontaktdaten müssen Sie ebenfalls weiterhin angeben - entweder durch Eintragen in die Anwesenheitsliste oder durch Scannen eines QR-Codes für die Luca- oder die CoronaWarn-App. Bitte achten Sie darauf, Ihre Impf- oder Genesenenbescheinigung mitzubringen und sich rechtzeitig vor Beginn des Gottesdienstes einzufinden.

Beachten Sie bitte, dass kein Einlass möglich ist, wenn Sie nicht entweder geimpft, genesen oder getestet sind oder dies nicht nachweisen können! Wenn Sie es noch nicht getan haben: Bitte lassen Sie sich jetzt impfen! Sie schützen damit sich und andere!

Krippen-Spenden für Flutbetroffene

Haben Sie noch eine Krippe, die Sie nicht mehr aufstellen können? Oder mehrere Krippen? Selbstgebastelte? Krippenfiguren, die Sie gerne abgeben möchten? Schwester Barbara aus St. Jakobus startet eine Aktion „kfd spendet Krippen!“ für Menschen der Kirchengemeinde Odendorf im Rhein-Sieg-Kreis.

Foto_Krippe 1Schwester Barbara berichtet: Mit Hausrat und persönlicher Habe wurden auch Krippen weggespült. Viele Menschen dort sind auch weiterhin noch in Notunterkünften/Wohnwagen untergebracht. Eine Rückkehr in ihre Häuser und Wohnungen ist nur bedingt möglich. Die Wassermassen haben in der Flutnacht Hausrat und persönliche Gegenstände mitgerissen.
Festgestellt haben die Helfer:innen vor Ort, dass es einen Verlust gibt, der angesichts des nahenden Weihnachtsfestes emotional noch einmal besonders berührt: der Verlust von Weihnachtskrippen, die oftmals in den Kellern verwahrt waren und mit weggeschwemmt wurden. „Solch Vertrautes und familiär Gehütetes wird schmerzlich vermisst!“

Wir sammeln die Krippen in Altenkirchen und Weyerbusch

Gerne nehmen die heimischen kfd-Frauen Weihnachtskrippen und Krippenfiguren an, die sie nach Odendorf und in weitere kleine Gemeinden vermitteln. „Besonders schön wäre es, wenn auch ein kleiner Kartengruß mit Weihnachtswünschen oder vielleicht auch etwas zur Geschichte der gespendeten Krippe beigelegt würde“, unterstreicht Schwester Barbara.

Bis Anfang Dezember können die Krippen/Figuren im Pastoralbüro, St. Jakobus, Rathausstraße 9 in Altenkirchen und bei den Schwestern, Kölner Str. 17 in Weyerbusch, abgeben werden. Weitere Infos und Kontakt auch über Schwester Barbara Tel.: 02686 335.

Lasst uns aufeinander achthaben...

...und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken...

Monatsspruch_2021_10_Oktober
... und nicht verlassen unsere Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, ... – so geht der Satz im Hebräerbrief weiter. Es folgt eine vollmundige Drohung gegen „mutwillige Sünder“ und solche, die „den Sohn Gottes mit Füßen treten“. Und es endet mit dem Hinweis auf Gott, der Rache und Vergeltung übt.

Wie man sieht, setzt man im Bild oben auf eine andere Strategie, um Menschen zum Guten zu bewegen. Ob die Herzchen und das Glas mit dem „Schluch“ selbst schon ein gutes Werk sind oder ob sie zu einem solchen anspornen sollen, etwa als Belohnung – beides ist denkbar. Und beides lässt sich gut mit den ersten Worten des Verses verbinden: „aufeinander achthaben“. Mir ist da sogleich die moderne Vokabel der „Achtsamkeit“ in den Sinn gekommen.

Sicher nicht verkehrt, diese Achtsamkeit. Statt: Ist mir doch egal. Oder: Was hab ich damit zu tun? Oder: Sollen doch erst mal die anderen... Oder: Hat doch eh keinen Zweck! Und die Drohung mit Konsequenzen als Motivation zu rechtem Handeln hat bei uns – zumindest in der Theorie – schon seit längerem ausgedient. Alles also nur eine Frage der Taktik? Einerseits schon: Schließlich zählt, was hinten raus kommen soll – die guten Werke.

Andererseits beschleicht mich das Gefühl: Hier wird der Kampf für Gerechtigkeit – und das ist es doch letzten Endes – verniedlicht und verharmlost. Das gute Werk – ein Zuckerwerk? Spricht so eine Kirche, die dem folgt, der mit Vollmacht sprach, so dass sich die Leute entsetzten (Mt 7,28f)?

Ich meine: Es muss ja nicht gleich Hebr. 10, 31 sein, aber etwas forscher dürfte es ruhig zugehen bei uns. Auf dass wir nicht in der Belanglosigkeit verschwinden.

Martin Gerhards

Text: Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
Grafik: © GemeindebriefDruckerei