Herzlich willkommen!

Wir feiern wieder Gottesdienste in der Kirche!

174_5305_rgbDa wir jeweils nur eine beschränkte Anzahl Personen zugleich aufnehmen können, wird es bis auf weiteres zwei kürzere Gottesdienste um 9:30 Uhr sowie um 10:30 Uhr geben. Und hier sind die Regeln:

  • Alle Teilnehmenden müssen durchgehend einen Mund- und Nasenschutz (Alltagsmaske, Schal, Tuch) tragen.
  • In jeder zweiten Reihe können abwechselnd zwei oder drei Personen sitzen (Paare oder Familien natürlich zusammen). Die HelferInnen begleiten Sie zu Ihren Plätzen.
  • Bitte beachten Sie die Absperrungen und Markierungen und leisten Sie den Anweisungen der Küsterin und der dafür eingeteilten PresbyterInnen Folge.
  • Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro bis spätestens Freitag um 12 Uhr telefonisch an. Geben Sie dabei Ihren Namen, Adresse und Telefonnummer und die Anzahl der Personen an.
  • Sie erreichen Frau Müller montags bis Freitags von 10 bis 12 Uhr unter Telefon 02681 / 8008-40. Bitte rufen Sie nicht außerhalb der Öffnungszeiten an, denn Anmeldungen, die auf dem Anrufbeantworter hinterlassen wurden, können wir nicht annehmen.
  • Bitte beachten Sie auch, dass wir keinen Einlass gewähren können, wenn Sie sich nicht angemeldet haben und die Maximalzahl erreicht ist! In diesem Fall können Sie auf den zweiten Gottesdienst warten, falls dort noch Platz ist und Sie Ihre Kontaktdaten angeben.
  • Die Daten der Gottesdienstbesucher werden einen Monat lang aufbewahrt, um im Fall einer Ansteckung mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können. Dazu sind wir vom Gesundheitsamt verpflichtet. Wir versprechen Ihnen aber auch, den Datenschutz einzuhalten, die Kontaktdaten nicht für andere Zwecke zu nutzen und nach Ablauf der Frist zu vernichten.
  • Gemeindegesang kann es leider nicht geben. Aber Kirchenmusik gibt es sehr wohl, lassen Sie sich überraschen!

Was ist eigentlich ein 紙芝居 (Kamishibai)?

Hallo zusammen,

heute meldet sich das KIMIK Team mit etwas „Neuem“ bei euch: Da unsere gemeinsamen KIMIK-Gottesdienste in der Kirche noch etwas warten müssen, haben wir im KOMPA ein Video für euch gedreht. Habt ihr Lust es euch anzusehen?

Los geht’s...



Und, hat es euch gefallen? Dann malt selbst ein Bild zu der Geschichte und schickt es an uns! Auf der Homepage werdet ihr es bald sehen.

Hier gibt es noch ein kleines Rätsel:

Wer folgende Fragen beantworten kann, nimmt an einer Verlosung teil:

1) Welche Einrichtung in unserer Kirchengemeinde trägt den Namen dieser Geschichte?
2) In welchem Gebäude ist ein Teil dieser Geschichte in einem Kunstwerk zu sehen?
3) Mit welchen Farben malt Gott sein Versprechen „immer bei uns zu sein“ in den Himmel?

Einsendeschluss ist der 15.07.2020.

Für uns alle sind diese Geschichten von Gottes Liebe ein richtiger Schatz! Wir wünschen, dass sie auch euch begleiten; dass sie euch trösten, euch mutig machen und mit ganz viel Freude erfüllen. All das können wir heute gut gebrauchen!

Zum Schluss noch eine Bitte: Hat euch etwas nicht gefallen, dann sagt oder schreibt uns unbedingt, damit wir es besser machen können. Denn für uns ist es auch das erste Mal, dass wir es auf diese Art probiert haben. Natürlich könnt ihr uns auch sagen, was euch gut gefallen hat.

Viele liebe Grüße schickt euch das
KIMIK-TEAM

Eure Rückmeldungen bitte an: Renate Käsgen, rekaesgen@t-online.de, oder als whatsapp an 01721785091 oder an irgendjemanden aus der Kirchengemeinde, den ihr kennt. Vielen Dank und viel Spaß beim Rätseln!

Die „Arche“ ist bunt geschmückt

Am Außengelände der Ev. Kita Arche in Altenkirchen lachen uns fröhliche Gesichter der angehenden “Schulkinder” von einer bunten Wimpelkette an.

IMG_20200603_123048Was während der Corona-Zeit die Kinder zuhause gestaltet haben, wurde jetzt mit den ErzieherInnen laminiert und an der Straße für alle sichtbar aufgehängt. Ein wunderschöner Hingucker für alle Spaziergänger! Vielen Dank an den Elternausschuss und ihre Anregung.

Text und Foto: Gudrun Weber-Gerhards

Altenkirchen bekommt eine Konzertkirche

Die Ev. Christuskirche im Zentrum der Kreisstadt wird seit mehr als 60 Jahren von Chören und Musikensembles der Region als konzertanter Klangraum geschätzt. Nun wird die Kirche mit ihrem Tonnengewölbe zu einem philharmonischen Begegnungszentrum und akustisch ansprechenden Resonanzraum für mehr als 500 Menschen weiter ausgestaltet. Die Nutzung als Gotteshaus bleibt davon unberührt.

Seit zwei Jahren musste die große Walcker-Orgel mit ihren 33 Registern und mehr als 2000 Pfeifen wegen Brandgefahr schweigen. Nun aber wird sie wieder in Wert gesetzt und erweitert. Und zusätzliche Licht-, Ton- und Video-Installationen werden schon im Mai begonnen, so dass der Kirchenraum noch attraktiver für Musik- und Kulturveranstaltungen sein wird. Das umfassende Bau- und Bildungsprojekt hoffen wir im Frühling 2021 abschließen zu können.

Orgel Totale

Vielseitige Unterstützung

Viele Chöre und Musikensembles von nah und fern hatten im Vorfeld für dieses EU geförderte Projekt plädiert, ebenso die Lokale Aktionsgruppe Westerwald-Sieg. Allein hätte die Kirchengemeinde diese Öffnung des Gotteshauses nicht finanzieren können. Umso dankbarer sind wir, dass es durch das EULLE-Entwicklungsprogramms des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums im Rahmen des Europäischen LEADER-Prozesses großzügig gefördert wird.

Klangvielfalt als Programm

Foto Orgel mit SpieltischKirchenmusikalische Aufführungen, wie Messen oder Kantaten, aber auch andere Konzerte in neuem Klang- und Beleuchtungsformat sind geplant. Als Alleinstellungsmerkmal der Konzertkirche wird ein zusätzlicher mobiler Orgelspieltisch gebaut, der sogar vom Schlossplatz aus das große Instrument zum Klingen bringen kann. Ferner eröffnet er neue konzertante Möglichkeiten bei größeren Aufführungen mit Chor und Orchester und bietet neue Klangfarben im Altarraum – ein Novum für den Orgelunterricht.

Klang, Gesang und mehr

Schüler und Schülerinnen aller Altersstufen, aber auch Erwachsene können zukünftig durch Führungen und Vorträge an das „Weltkulturerbe Orgelbau und Orgelspiel“ herangeführt werden. Die Kirchengemeinde versteht das Projekt auch als „Beheimatungsangebot“, das eine Identifikation mit der Region fördert und einen Klangraum für das musikalische Engagement der Menschen bieten kann. Denn allein schon in der alten VG Altenkirchen gibt es 42 Chöre und Gesangsvereinigungen. Die Konzertkirche wird dementsprechend nicht nur für Auftritte der Kantorei, sondern auch verstärkt für konfessionsungebundene Chöre, Orchester, Ensembles, Bands oder Jazz-Formationen und Organist*innen offen stehen. Regionale, überregionale und internationale Musiker*innen können werden für Konzerte im „Klangraum Christuskirche“ eingeladen werden.

Bereichernde Öffnung

DisclaimerAußerdem planen wir, mit „Orgelklang am Markttag“ ein neues regelmäßiges Angebot einzuführen – soweit Musikerinnen und Musiker die Gelegenheit nutzen mögen, die festliche Orgel, das neue E-Piano oder weitere Instrumente in der Konzertkirche erklingen und bei Gelegenheit sogar auf den Schlossplatz übertragen zu lassen. Mit dieser Nutzungserweiterung möchte die Kirchengemeinde – gerade in Pandemie-Zeiten – den Blick auf eine Zukunft lenken, in der Musik als Lebensmittel wieder Menschen bewegen kann.

The Singer of Shanghai

Absolventen des „Arts and Entertainment Administration Program“ der Universität Valparaiso (USA) haben ein Hörspiel mit dem Titel „The Singer of Shanghai“ geschrieben und produziert.

The Singer of ShanghaiEs ehrt insbesondere die Mutter des jüdischen Flüchtlings Harry Abraham aus Frickhofen, Ida Abraham, deren Vorfahren auf dem jüdischen Friedhof in Altenkirchen begraben sind. Um ihre Vergangenheit mit unserer Gegenwart zu verbinden, wird Idas Singer-Nähmaschine als Symbol verwendet. Harry Abraham hat ein lebhaftes Interesse an der Heimat seiner Vorfahren behalten. Regelmäßig informiert er sich mit seiner Familie vor Ort, welche Bedeutung wir Deutsche dem Holocaust zukommen lassen.

Shanghai, China, war ein Leuchtfeuer der Hoffnung für jüdische Flüchtlinge, die vor den Schrecken des Nationalsozialismus fliehen mussten. Diese Stadt wurde zu einer neuen Heimat auf fremdem Boden für alle, die auf der Suche nach Zuflucht waren, um neu zu beginnen. Shanghai war die einzige Stadt der Welt, deren Türen offen blieben und die für diejenigen, die auf der Suche nach einer neuen Heimat waren, keine Dokumente verlangte. Die Stadt war ein Schmelztiegel unterschiedlicher nationaler Hintergründe jüdischer Einwanderer; sephardische Juden, russische Juden, österreichische, deutsche und polnische Juden, um nur einige zu nennen. Die Wiederaufnahme ihres Lebens auf unbekanntem Territorium zeugte von ihrer Hartnäckigkeit, ihrem Mut und ihrer Kameradschaftlichkeit.

Vier überlebende Flüchtlinge des Zweiten Weltkriegs, Harry Abraham, Eric Kisch, Gary Sternberg und Bert Reiner sind Teil der Inszenierung. Obwohl Shanghai diese Männer miteinander verbindet, sind ihre Erfahrungen nicht die gleichen. Einige wurden - wie Harry Abraham - in Deutschland während des Höhepunktes des Hitlerregimes geboren, während sich andere an nichts vor Schanghai erinnern können. Es ist beachtenswert, dass sie ihre Lebensläufe mit der Welt teilen, um zu verhindern, dass sich die Vergangenheit wiederholt, und um über eine wenig bekannte Geschichte zu informieren.

Den Film finden Sie auf Youtube. Ausführlichere Fakten über die Shanghai-Flüchtlinge gibt es auf dieser Website oder bei Facebook.