Herzlich willkommen!

Fahren Sie gerne Bus?

KirchenbusWir suchen für unsere Freitagsrunde einen Fahrer / eine Fahrerin, der / die jeden 1. Freitagnachmittag im Monat etwa sechs SeniorInnen mit dem Gemeindebus abholt und wieder nach Hause bringt.

Weitere Informationen im Gemeindebüro oder bei Doris Enders (Tel. 803697)

Adventssingen für alle

Adventssingen 16Sonntag, 11. Dezember 2016, 17.00 Uhr,
Christuskirche am Schlossplatz

Kantorei, Posaunenchor und Kirchenband der
Ev. Kirchengemeinde Altenkirchen laden ein:

Neue und alte Adventslieder miteinander
erleben und singen, zusammen die Ankunft feiern.

Tue deinen Mund auf für die Stummen!

In der Bibel steht:
Tue Deinen Mund auf für die Stummen,
für die Sache aller, die entrechtet sind.

(Sprüche 31,8).

Soll ich tatsächlich den Mund auftun? Aber wo anfangen? Bei den sozialen Verwerfungen in unserer Gesellschaft oder den Zuständen in Muku, Haiti, Syrien, Russland, Afghanistan, Nigeria, Türkei,...? Es gibt so viele Menschen, die wie stumm sind und so viele Entrechtete, die nicht zu Worte kommen, denen es die Sprache verschlagen hat.
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Tue Deinen Mund auf für die Stummen, für die Sache aller, die entrechtet sind. Ob Gott damit wirklich mich meint? Genaugenommen hat er ja recht. Ich kann es, wenn ich nur will; ich finde Worte, wenn er mir hilft: gegen die tägliche Gewalt und gegen die populistische Panikmache, das „christliche“ Abendland stünde vor dem Untergang. Ich will mich nicht entmündigen lassen von der „German Angst“. Unserm Volk geht es so gut wie noch nie in seiner Geschichte. Ich will mich nicht mundtot machen lassen von Hass-, Sozialneid- und Überfremdungs-Parolen.

Ich kann sagen, was ich glaube und fühle. Und ich weiß auch, ich bin nicht allein, ich bete nicht allein. Wir Christen haben von Gott einen klaren Auftrag, gegen unrechtmäßige Strukturen anzugehen. Unmissverständlich heißt es dazu weiter im Folgevers: Tue deinen Mund auf und richte recht und räche den Elenden und Armen. (Sprüche 31,9) Das ist eine klare Ansage an alle Entscheidungsträger in Politik und Gesellschaft! Not kennt wie Gottes Barmherzigkeit keine irgendwie beschließbare Obergrenze. Wer angesichts all der humanitären Katastrophen und Anfeindungen, welche Menschen fernab oder in der Nachbarschaft erleiden, schweigt oder damit nichts zu tun haben will, hat sich gegen Gottes Wort entschieden.

Lieber Gott, hilf mir, die richtigen Worte zur rechten Zeit zu finden, um von Deiner Gerechtigkeit zu erzählen.

Pfarrer Werner Zeidler